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Innere muskuläre und geistige Entspannung

Entspannungsübungen helfen uns, sowohl äussere Muskelverspannungen wie auch innerkörperliche und geistige Spannungen zu verringern.

Innere muskuläre Entspannung

Vergegenwärtige dir noch einmal die äussere muskuläre Entspannung und wiederhole die einzelnen Schritte solange, bis du das Gefühl hast, diese Technik völlig zu beherrschen. Versuche dich jedesmal ein wenig schneller zu entspannen, ohne dass dabei die Entspannung an Tiefe verliert.

Der Reihenfolge ihrer Bedeutung entsprechend, sollte man zunächst die Entspannung der Gesichts-, Hals- und der Rumpfmuskeln beherrschen. Es ist sekundär, die Entspannung der Arm- und Beinmuskulatur zu üben. Gewöhnlich herrscht genau der umgekehrte Glaube und die Übenden verschwenden auf diese Weise viel Zeit.

Denke immer daran, dass dein Kopf, dein Hals, dein Nacken, dein Gesicht und der Rumpf allgemein die wichtigsten Bereiche sind, die es zu entspannen gilt.

Nun wollen wir uns mit der inneren Entspannung beschäftigen. Entspanne zunächst deine äusseren Muskeln und gehe dann wieder von deinem Kopf aus. Fühle nun deine Augen. Du spürst deutlich deine Augäpfel und die Muskeln, die sie umgeben. Fühle von innen her beide Augen gleichzeitig. Erlebe die innere symmetrische Empfindung von beiden Augen, gehe ganz ins Innere deiner Augen hinein und entspanne sie, entspanne sie vollständig.

Jetzt "falle" in deinen Kopf hinein... lasse dich einfach hineingleiten und entspanne ihn vollständig. Lasse dich langsam weiter nach unten fallen durch die Luftröhre hindurch in die Lungen. Fühle beide Lungen gleichzeitig von innen her und entspanne sie. Dann steige innerlich weiter hinab bis zum Magen und lockere bei diesem Abstieg alle inneren Verspannungen. Gehe immer weiter nach unten und entspanne dich dabei ständig von innen her. Dringe tief durch deinen Unterleib hindurch bis zum Ende deines Rumpfes. Beende die Übung, wenn alle inneren Bereiche deines Körpers gut entspannt sind. Wie du bemerken wirst, haben wir in dieser zweiten Form der Entspannung die Beine und Arme ganz ausser acht gelassen. Man geht von den Augen aus nach innen, und lässt sich bis zum Ende des Rumpfes langsam und stetig hinunterfallen.

Mache diese Übung mehrmals. Wenn du sie beendet hast, so überprüfe danach, ob einige äussere Muskeln noch verspannt sind. Alle äusseren Muskeln sollten nun gut entspannt sein, ausserdem solltest du natürlich auch eine gute innere Entspannung erreicht haben.

Geistige Entspannung

Übe die Innere muskuläre Entspannung noch einmal und versuche in einer gleichmässigen Bewegung vorzugehen, nicht an einer Stelle länger zu verweilen als an einer anderen, wiederhole die Übung und beschleunige dabei deine inneren Bewegungen, ohne dass jedoch die Entspannung dabei an Tiefe verliert. Wenn Du glaubst, die Übungen zu beherrschen, kannst du zu den nächsten übergehen.

In dieser dritten Übung wollen wir mit der geistigen Entspannung arbeiten.

Fühle wieder deinen Kopf, zunächst die Kopfhaut, die den Schädel umspannt, dann den Schädel selbst. Versuche allmählich dein Gehirn von innen zu fühlen.

Fühle dein Gehirn so, als ob es "angespannt" wäre. Lockere diese Anspannung zum Inneren des Gehirns hin und in die Tiefe hinein so, als ob du das Gehirn immer weiter zum Zentrum hin entspannst.

Konzentriere dich auf diese Bewegung. Versuche, dein Gehirn Schicht für Schicht zum Mittelpunkt hin zu entspannen, fühle dabei, wie der obere Teil deines Gehirns immer lockerer und sanfter wird. Gehe immer weiter nach innen tiefer, dringe bis zum Zentrum deines Gehirns vor, gehe noch weiter hinunter, viel tiefer. Bewege die Entspannung über die Mitte hinaus nach unten immer tiefer und tiefer und fühle, wie das Gehirn weicher, sanfter und wärmer wird.


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